Blutzucker

Definition | Blutzucker – Was ist das?

Blutzucker bezeichnet die Menge an Glukose, die im Blut zirkuliert. Glukose ist die wichtigste Energiequelle für den menschlichen Körper, insbesondere für das Gehirn und die Muskeln. Der Blutzuckerspiegel wird in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) gemessen und liegt bei gesunden Menschen in nüchternem Zustand normalerweise zwischen 70 und 100 mg/dl.

Blutzucker und der Zusammenhang mit Diabetes:

Der Blutzuckerspiegel ist bei Menschen mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) gestört. Bei Typ-1-Diabetes führt ein Insulinmangel dazu, dass die Glukose nicht aus dem Blut in die Zellen gelangt, wodurch der Blutzuckerspiegel steigt. Bei Typ-2-Diabetes ist es vor allem die Insulinresistenz, die zu einer unzureichenden Regulierung des Blutzuckers beiträgt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) kann langfristig schwerwiegende Komplikationen wie Schäden an den Blutgefäßen, Nerven und Organen verursachen. Andererseits kann ein zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) bei Diabetiker:innen, die Insulin oder bestimmte Medikamente einnehmen, ebenfalls gefährlich sein.

Regelmäßige Blutzuckermessungen sind für Menschen mit Diabetes unerlässlich, um eine optimale Kontrolle zu gewährleisten. Moderne Technologien wie kontinuierliche Blutzuckermessgeräte erleichtern die Überwachung und helfen, Blutzuckerschwankungen frühzeitig zu erkennen.