Leben und Alltag mit Diabetes Typ 1

Der Umgang mit Diabetes Typ 1 ist für Betroffene ein fester Bestandteil des Lebens. Sie müssen der Erkrankung einen festen Platz in ihrem Alltag geben und sie gewissenhaft behandeln, um ihre Symptome und mögliche Folgeerkrankungen weitgehend zu vermeiden. Dabei helfen Ihnen einige wichtige Hinweise, um Risiken und Gefahren aus dem Weg zu gehen:

  • Nehmen Sie Ihre Behandlung ernst
    Nur wenn Ihr Blutzuckerspiegel dauerhaft weder zu hoch noch zu niedrig ist, können Symptome und Folgeerkrankungen weitgehend vermieden werden. Führen Sie daher alle Schritte der Behandlung regelmäßig und gewissenhaft durch.
  • Achten Sie auf Ihre Füße
    Füße sind durch Diabetes Typ 1 besonders gefährdet. Pflegen Sie sie daher gründlich, gehen Sie zu einer Fußpflege für Diabetiker und schützen Sie sie z.B. durch geeignetes Schuhwerk vor jeder Art von Verletzung.
  • Werden oder bleiben Sie Nichtraucher
    Rauchen verschlimmert alle durchblutungsbedingten Erkrankungen und erhöht damit auch das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen von Diabetes Typ 1. Verzichten Sie daher dauerhaft auf Zigaretten. Darüber hinaus sollten Sie nur selten und wenig Alkohol trinken.
  • Bleiben Sie beim Autofahren aufmerksam
    Durch niedrige Blutzuckerwerte können Ihre Wahrnehmung und Reflexe gestört sein. Gehen Sie daher sicher, dass sich Ihre Blutzuckerwerte im normalen Rahmen befinden, bevor Sie sich ans Steuer setzen. Tragen Sie zudem stets etwas Traubenzucker bei sich, um im Bedarfsfall eine Unterzuckerung vermeiden zu können.
  • Gehen Sie bei einem Schwangerschaftswunsch geplant vor
    Heute können Frauen mit Diabetes Typ 1 ohne größere Risiken schwanger werden. Allerdings sollten Sie bei einem Schwangerschaftswunsch geplant vorgehen: Sprechen Sie wenn möglich bereits im Vorfeld mit Ihrem Frauenarzt und Ihrem Diabetologen. Da erhöhte Blutzuckerwerte eine Gefahr für Sie und Ihr Kind darstellen können, sind zudem während der Schwangerschaft engmaschige Untersuchungen und Kontrollen bei Ihren Ärzten notwendig.

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