Lexikon H

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) kommt es zu einem Verschluss von einem Blutgefäß des Herzens, einer Koronararterie (Herzkranzgefäß). Ohne den Sauerstoff im Blut kann der Herzmuskel seine Arbeit nicht mehr verrichten und das Herzmuskelgewebe kann absterben, wenn die Durchblutung nicht innerhalb kürzester Zeit wiederhergestellt wird. Bei Diabetes schädigt der dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel Gefäßwände und es kommt zu gefährlichen Ablagerungen. Das Risiko für Diabetes-Patienten an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist zwei- bis dreimal höher.

Hyperglykämie

Bei einer Hyperglykämie („Überzuckerung“) liegt im Blut ein zu hoher Glukose- bzw. Blutzuckerspiegel vor. Bei Diabetes ist der Glukosespiegel dauerhaft erhöht und es kann zu schweren Folgeerkrankungen führen. Ziel einer Therapie ist, den Glukosespiegel wieder zu normalisieren.

Hypoglykämie

Unterzuckerung; bei einer Hypoglykämie liegt im Blut ein zu niedriger Glukosespiegel vor. Wenn die Zellen im Körper nicht mehr ausreichend mit Zucker versorgt werden, dann wird ihre Funktion stark beeinträchtigt. Vor allem das Gehirn ist davon betroffen und es kann zu Bewusstlosigkeit führen. Dies kann lebensbedrohlich sein.

HbA1c

Bezeichnet den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin), der sich mit Zucker (Glukose) verbunden hat. Hämoglobin ist ein wichtiger Bestandteil der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der HbA1c-Wert gibt an, wie viele rote Blutkörperchen mit dem „verzuckerten“ Blutfarbstoff gekoppelt sind. Er gibt Auskunft über die Blutzuckereinstellung der letzten sechs bis acht Wochen. Die Angabe erfolgt in Prozent und wird seit dem Jahr 2008 auch in mmol/mol angegeben.