Expertenforum » Wieso habe ich diese Schleimbildung und Reizhusten?

Ceraa
12.12.2021 01:36:30 Uhr

erstmal möchte ich mich etwas vorstellen.

Mein Name ist Verena und ich bin 38 Jahre alt.

Vor 4 Monaten bin ich zum Arzt gegangen, weil ich innerhalb 10 Monaten fast 25kg verloren habe, was ich mir nicht erklären konnte.

Dieser machte ein Blutbild und das ergab das mein Körper komplett ausgetrocknet war und ich einen BZ von über 600 hatte.

 

Er wollte das ich UMGEHEND ins Krankenhaus gehe.

 

Ich hatte, bevor ich abnahm oder während dieser Zeit so viel Durst, dass ich Süssgetränke nur noch trank von 4-6 Liter am Tag.

Habe am Tag nur noch Eis und Joghurts gegessen, weil ich nur noch gierig nach Zucker war.

Ausserdem war mein Mund immer total trocken.

Ich musste durch das viele trinken glaub 10-12x am Tag auf die Toilette und nachts auch 3-5 mal.

Daraufhin verlor ich Kilo für Kilo.

 

Ich wog 95kg und nun bin ich bei 70kg.

Mein Gewicht schwankt von 70-75kg.

 

Im Krankenhaus haben sie mich dann mit einem Schema eingestellt 2 Wochen lang.

Ich nehme am Tag an die 50 Einheiten Actrapid und nachts noch 16 Einheiten Lantus.

 

Mein Problem ist, dass ich total überfordert bin, was ich essen darf und was nicht.

Denn mein Ziel ist es mein Gewicht zu halten und am liebsten wieder etwas zuzunehmen, vor allem an den Beinen wo ich Muskelmasse verloren habe.

 

Ich soll auch Zwischenmahlzeiten haben.

 

In 2 Wochen bekomme ich eine Ernährungsberatung bei meinem Diabetologen.

 

Meine Werte sind immer am schwanken.

Morgens so 220, dann spritze ich und es geht unter 100.

 

Ich habe Werte am Tag von 60 bis hin zu 350.

Ich weiss nicht woran das liegt das sie so schwanken.

Ich weiss nur das ich sehr viele Joghurts esse...

Pfirsich Maracuja aus dem Combi.

Das sind diese Fruchtjoghurts von Jeden Tag 250mg.

Vielleicht kann mal jemand nachsehen, ob das alles zu viel Zucker ist.

Davon esse ich am Tag bis zu 6 Stück und schaffe nicht davon loszukommen.

Die Diabetesassistentin sagte, dass ich das ganz schnell reduzieren muss, aber es ist wie eine Sucht.

 

Nun aber mal zu den Beschwerden, die mir so Angst machen und Sorgen bereiten.

 

Ich habe, wenn ich viel rede und trinke immer Reizhusten mit Schleimbildung im Rachen.

Im Krankenhaus wurde deswegen auch meine Lunge geröntgt, wo nix gravierendes gefunden wurde.

Sie meinten, das würde von meiner Diabetes kommen, weil ich zu wenig trinke.

Aber desto mehr ich trinke, desto schlimmer wird der Schleim und der Husten.

Und wenn ich rede...

Es macht mich fertig.

Und ich weiss nicht was ich machen soll.

 

Dann sind vor 2 Wochen ganz schlimme Hitzewallungen dazugekommen, die mich am Tag sicherlich 10-15x begleiten...

Meistens geht es los, sobald ich dann mit dem Essen anfange.

Nachts bis zum Frühstück habe ich eine wundervolle Temperatur und habe diese Hitzewallungen gar nicht.

 

Auch da meinte Der Diabetologe das es von den krassen Werten bei mir ist die mal eine Überzuckerung sind und manchmal auch eine Unterzuckerung.

Kann das sein?

 

Tut mir leid, dass ich so viel schreibe...

 

Bin einfach momentan total fertig und habe Angst weiterzuleben, da mich das alles so fertig macht.

Zudem müssen wir in einem Monat hier aus unserem Haus ausziehen und bin seit 4 Monaten auf Wohnungssuche und uns droht das Obdachlosenheim, weil wir nichts finden.

 

Dann dieser Reizhusten und diese Hitzewallungen mit Herzrasen...

 

Bin an einem Punkt wo ich Angst habe das ich nicht mehr lange durchhalte körperlich und ich keine Aussicht auf Besserung habe, was mir riesengrosse Angst macht.

 

Vielleicht gibt es hier Leute, die sich etwas Zeit für mich nehmen und mir etwas Mut machen können.

 

Ach ja, ich selber leide an dem seltenen Typ 3.

 

Am meisten belastet mich dieser Reizhusten+Schleimbildung im Rachen.

 

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Weihnachtszeit und bitte entschuldigt diesen langen Text.

 

Liebe Grüsse

Verena

Prof. Dr. Stephan Martin
12.12.2021 11:53:00 Uhr

Zu Beginn der Diabeteserkrankung geht dies vielen Betroffenen ähnlich, wichtig wäre die Teilnahme an einer strukturierten Schulung, was Sie ja vermutlich bei Ihrem Diabetologen bereits machen. Manchmal ist aber auch psychotherapeutische Hilfe notwendig, auch hier kann Ihnen Ihr Diabetologe sicher weiterhelfen!


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